Dez 252016
 

Der Logitech Media Server (nachfolgend LMS genannt) ermöglicht es im Zusammenspiel mit einem Max2Play-RaspberryPi-Image die Musiksammlung in mehreren Räumen gleichzeitig zu hören.

Ich setze diesen auf einer ZBOX mit Windows ein und habe in der Wohnung 3 Raspberry-Pi’s installiert.
Der LMS streamt die Musik über das WLAN zu den Raspis und spielt diese über den Klinkenanschluss und externen Boxen ab.
Multiroom-Lösung – kein Kabelsalat – synchon Musik hören in jedem Raum – simpel, einfach und im Vergleich zu Lösungen von Bose, Sonos und Teufel fast geschenkt.
Der LMS ist komplett kostenfrei, lediglich für die Player in der Wohnung ist jeweils ein RasperryPi und Lautsprecher notwendig.

Durch die Musiksammlung „surfen“ und festlegen was gerade läuft, kann man entweder via Smartphone (Squeezer-App), oder der Weboberfläche des LMS.

Eines Tages wollte die Weboberfläche des LMS nicht mehr starten, die Smartphone-App konnte man jedoch ohne Probleme nutzen.
Die WebGUI meldete „Logitech Media Server wird geladen“ und hing in diesem Status fest.

Nun, der LMS macht bei mir keine automatischen Updates, also konnte ich dies ausschließen.
Firefox, Vivaldi, Opera stehen zwar auf Auto-Update, zeigen aber alle das gleiche Bild. -> „Logitech Media Server wird geladen“

Firewall, Sicherheitsprogramme geprüft – zeitweise mal deaktiviert – immer noch gleiches Bild. emoticon

Heute bin ich auf einen Eintrag in der LMS-Community gestoßen, der eben dieses Problem behandelt.
Schuld war hier das automatische Kaspersky-Upgrade von Version 16 auf 17.

Auf diese Idee wäre ich nie gekommen, da das testweise deaktivieren ja keinen Erfolg brachte.
Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Forenmitglied ‚hagar‘.

Lösung:

  • Kaspersky öffnen -> Einstellungen

  • Erweitert -> Netzwerk

  • Option „Skript für die Interaktion mit Webseiten in den Datenverkehr einbinden“ deaktivieren (Haken entfernen)

  • Browser-Cache löschen (Alt-F5) und Browser neustarten
  • LMS Weboberfläche sollte nun wieder geladen werden.

Da dies der letzte Beitrag im Jahre 2016 ist, wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2017. emoticon
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Nov 262016
 

beim booten des HP Service Pack 4 ProLiant (Firmware-DVD für HP-Server) von USB kann es zu folgendem Fehler kommen.

Starting initrd...
Warning!!! Unable to mount the file system [cdrom]
Warning!!! Unable to mount the file system

Preboot maintenance mode

/bin/ash: can't access tty; job control turned off
#

Ursache:
Das ISO welches man bei HP runterlädt ist dafür konzipiert auf eine DL-DVD gebrannt zu werden und nicht vom USB-Stick gestartet zu werden.
Da es sich hier auch nur um ein bootfähiges Linux handelt, nehme ich an, dass beim starten von USB die Mountpoints von DVD nicht richtig auf USB „umgebogen“ werden können.

Lösung:
HP-SPP-ISO nicht mittels Drittanbieter-Tools (Rufus, ISO-to-USB) auf USB-Stick bringen sondern das „HP USB Key Utility“ nutzen.
Dieses befindet sich im ISO: „\usb\hpusbkey\hpusbkey.exe“
Entweder mittels 7-ZIP den Ordner extrahieren oder einfach das ISO mounten.

hp-usb-key-utility

Dann funktioniert auch das Firmwareupdate emoticon
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Okt 062016
 

unbenannt

Das Windows 7 USB 3.0-Creator-Utility wird von Intel bereitgestellt.
Dies kann nützlich sein, wenn man Windows 7 vom USB-Stick installieren möchte, aber keine Maus- und Tastatureingaben möglich sind. Schuld sind fehlende Treiber.
Das Utility kann die USB 3.0 Treiber in einen bestehenden USB-Stick mit Windows-Installationsdateien integrieren.
Zum Schreiben des Windows-ISO’s auf USB empfehle ich Rufus

Ich habe im Test ein Windows 7 ISO mit allen Editionen (Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate) und allen Architekturen (32bit & 64 bit) verwendet.
Mitten beim Schreiben des Utilitys auf dem Stick wollte mein AV-Programm diesen scannen. Beide kämpften um den Lesezugriff, das Utility verlor diesen Kampf leider.

Nach einem erneutem Start des Utilitys erschien nur noch:
Mounting image... Error: 0xC1420114

Dieser Fehler bedeutet „The user attempted to mount to a directory that is not empty.“
Dazu muss man wissen, das Utility nutzt DISM um die WIM-Images in ein temporäres Verzeichnis zu mounten, um dann die Treiber zu integrieren.
Wird während der Schreibvorgangs das Image nicht ordentlich entfernt, schwebt das gemountete Image noch im Zwischenspeicher. Auch ein Neustart des Rechners hilft nicht dagegen!
Hier ist es notwendig mittels den u.g. Befehls den Speicher zu leeren.

WIM-Image Speicher anzeigen / Welches Image ist gemountet:
dism /get-mountedWiminfo
(Eingabeaufforderung als Administrator starten!)

WIM-Image Speicher leeren:
dism /cleanup-wim
(Eingabeaufforderung als Administrator starten!)

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